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Neben der klassischen
Zahnmedizin bieten wir eine Reihe von Besonderheiten die
wir Ihnen etwas näher erklären möchten.
Sollten Sie trotzdem
noch Fragen oder vielleicht auch Anregungen haben,
können Sie uns gerne unter dem Stichwort Kontakt eine
E-Mail schicken.
FunktionsanaIyse,
Funktionstherapie
Ein funktionierendes Kauorgan besteht nicht nur aus
kariesfreien Zähnen und gesundem Zahnfleisch. Wenn die Zähne nicht so zusammenpassen, wie vom
Kiefergelenk vorgegeben, wenn eine Krone zu hoch oder eine
Brücke zu niedrig ist, kann der Körper mit
unterschiedlichsten Symptomen darauf reagieren: Kopfschmerzen,
Ohrenschmerzen, Ohrengeräusche (Tinnitus), Verspannungen, Brennen der
Mundschleimhaut bis hin zu Haltungsschäden, Atemnot und
Herzbeschwerden.
Um diese Probleme zu erkennen bedarf es der Funktionsanalyse, um diese Probleme zu lösen der
Funktionstherapie.
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Behandlung
unter ständiger Lupenkontrolle
Um ein
optimales Ergebnis in Diagnostik und Therapie erzielen
zu können, ist gutes Sehen unbedingt notwendig. Aus
diesem Grunde werden fast alle Arbeitsschritte mittels
Lupenbrille durchgeführt. Mit 4,8-facher Vergrößerung
und punktgenauer Ausleuchtung können selbst kleinste
Risse im Schmelz und minimale kariöse Defekte sofort
erkannt und mit gleicher Präzision auch behandelt
werden.
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Wurzelbehandlung
Wenn sich durch ein tiefes Loch oder eine Verletzung der Zahnnerv
entzündet muss dieser entfernt und der entstandene Hohlraum
gereinigt und versiegelt werden. Dieses ist für den Zahnarzt sehr schwierig, da er nicht sieht was er tut.
Er kann sich nur auf Röntgenbilder und sein Fingerspitzengefühl verlassen.
Wird die Länge des zu reinigenden Hohlraumes zu kurz
eingeschätzt, können Überreste der Entzündung verbleiben und zu einer erneuten Entzündung
führen. Wird dagegen zu lang aufbereitet, kommt es zu einer
Entzündung im Kiefer. In beiden Fällen muss der entzündete Bereich chirurgisch entfernt werden.
Eine erfolgreiche Wurzelbehandlung erfordert also einen enormen Aufwand, andernfalls ist das Risiko eines
Misserfolges zu groß. Allerdings muß auch die Mitarbeit des Patienten entsprechend sein, sonst lohnt sich der Aufwand nicht. Ohne entsprechende
Mundhygiene wird ein solcher Zahn nach kurzer Zeit entfernt werden müssen.
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Parodontosebehandlung
Neben der Karies
können Zahnbeläge auch noch eine s.g. Parodontitis
(d.h. Entzündung des Zahnhalteapparates) verursachen. Erste Anzeichen sind häufiges Zahnfleischbluten und Mundgeruch. Diese Erkrankung beginnt
damit, dass die Zahnfleischmanschette um den Zahn anschwillt, sich durch die Entzündung zu
lockern beginnt und häufig blutet. Ausgelöst wird dieser
Prozess durch den
Zahnbelag, die s.g. Plaque. In dieser Plaque sitzen Unmengen von
Bakterien, die Stoffe produzieren, die Entzündungen auslösen.
In diesem Stadium ist mit der Umstellung der Putztechnik das Problem gelöst.
Bleibt die Zahnfleischentzündung allerdings unbehandelt kann die Plaque ungehindert
weiter "arbeiten", die Entzündung erweitert sich und greift jetzt den kompletten Zahnhalteapparat an.
Damit nun nicht die Zähne tatsächlich den Halt verlieren,
muss der Zahnarzt tätig werden.
Mittels diverser Techniken müssen nun die Wurzeloberflächen
gesäubert, das Entzündungsgewebe entfernt und eventuelle Knochendefekte
ggf. aufgefüllt werden.
Um möglichst alle bösartigen Erreger zu eliminieren kann zusätzlich Antibiotika verabreicht werden.
Es geht bei dieser Behandlung nicht mehr nur um den Erhalt von
Zähnen, mittlerweile ist nämlich ein direkter Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzerkrankungen,
Frühgeburten, niedrigem Geburtsgewicht und weiteren unerfreulichen Dingen festgestellt worden.
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Zahnputztraining
(auch für Erwachsene)
Annähernd
99% der Tätigkeit eines Zahnarztes resultiert aus nicht
optimaler Mundhygiene. Allerdings putzen nur die allerwenigsten überhaupt nicht die
Zähne; die allermeisten Patienten putzen ihre Zähne 2-3 mal am Tag. Und trotzdem findet der Zahnarzt
bei jedem Besuch wieder etwas Neues.
Wie kann das sein? Die Werbung gaukelt den Menschen vor,
dass man nur die Wackelkopfzahnbürste von Prof. Pest mit
Schlorodontzahncreme (die mit dem Turbofettlöser und dem
Hyperweißmacher) benutzen muss, um auch Übermorgen noch kraftvoll zu beißen zu können.
In der Realität sieht das leider etwas anders aus. Es erfordert eine bestimmte Putztechnik und manchmal auch eine Umstellung der
Ernährungsgewohnheiten um Karies und Parodontitis wirksam zu bekämpfen. Niemand wird
mit diesem Wissen geboren, deswegen ist es Aufgabe der Zahnärzte dieses Wissen zu vermitteln.
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Ernährungsberatung
Das Zucker unmittelbar an der Kariesentstehung beteiligt
ist gehört heutzutage zum Glück zur Allgemeinbildung. Weniger bekannt ist leider,
wie viel Zucker in einigen Lebensmitteln versteckt ist. So ist zum Beispiel
Ketchup fast zur Hälfte reiner Zucker, genauso wie Cola.
Es geht hier nicht darum, Zucker grundsätzlich zu
verdammen aber man sollte sich Gedanken über den Zuckerkonsum machen. Zucker ist nicht schlimm, solange man darauf achtet Zucker nicht in zu großen Mengen und vor allem nicht ständig zu sich zu nehmen. Besonders Süßigkeiten für Kinder sollten nur zu bestimmten Zeiten erlaubt
werden am besten nach den Mahlzeiten, bevor man sich die Zähne putzt.
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Kiefergelenkserkrankungen
Probleme im Bereich der
Kiefergelenke sind sehr häufig Ausdruck einer gestörten Funktion. D.h.,
dass
Oberkiefer und Unterkiefer nicht so zusammenpassen, wie es durch das Kiefergelenk vorgegeben ist. Wenn der Patient dann maximal zusammenbeißen
will rutscht der Unterkiefer in eine Position in der das Kiefergelenk dann in irgendeiner Form anstößt. Normalerweise ist das
Kiefergelenk frei und entspannt wenn kräftig zugebissen wird. Das
führt über kurz oder lang zu einer Verletzung im Kiefergelenk, die sich dann durch
Knacken, Schmerzen, Geräusche und eingeschränkte Funktion bemerkbar machen kann.
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Individualprophylaxe
Gutes Zähneputzen allein ist schon sehr hilfreich, aber um wirklich ein
Leben lang gesunde Zähne zu behalten, bedarf es noch mehr. Es fängt bei Kindern mit der täglichen
Fluorettengabe bis zum Durchbruch aller bleibenden Zähne (mit Ausnahme der Weisheitszähne) und der Fissurenversiegelung an,
führt über Ernährungsberatung und Sichtbarmachen der Zahnbeläge bis hin
zum professionellen Zahnreinigen und anschließendem
Fluoridieren durch den Zahnarzt oder eine entsprechend weitergebildete
Mitarbeiterin.
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Ästhetische Zahnheilkunde
Neueste Techniken in der Zahnmedizin ermöglichen es heute,
Füllungen, Kronen und Zahnersatz anzufertigen, die selbst von anderen Zahnärzten nicht als unecht zu erkennen sind.
Durch Verwendung von Materialien, die in ihrer Härte und in
ihren Lichtbrechungseigenschaften dem Schmelz sehr nahe
stehen werden bisher unbekannte ästhetische Dimensionen erreicht.
Siehe auch unsere Fallbeispiele
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Vollkeramische
Restaurationen
siehe
"ästhetische Zahnheilkunde"
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Hochwertige
Prothetik:
Es gibt viele Wege einen oder mehrere Zähne zu ersetzen: z.B.
mit einer mittelwertig (d.h. die Gestaltung der Prothese ist zum großen Teil unabhängig von den individuellen Vorraussetzungen des Patienten) hergestellten
Klammerprothese aus einem Nichtedelmetall. Die Krankenkassen nennen das "ausreichend und wirtschaftlich' und sähen diese Versorgung am liebsten nur noch.
Man kann aber auch eine Prothese herstellen, die bioverträglich
ist, die den individuellen anatomischen Besonderheiten des Patienten entsprechend angefertigt wurde und die zusätzlich auch noch wie echt aussieht.
Diese Form der Versorgung wird gerne als Luxus bezeichnet, aber wie kann etwas, das die Lebensqualität
steigern, das lange hält und dazu auch noch ästhetisch ist, Luxus sein.
Lebensqualität ist auch die Fähigkeit, abbeißen und kauen zu können. Das eine solche Versorgung im Regelfall auch länger
hält, versteht sich natürlich von selbst.
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Kofferdam
Der Kofferdam ist eine uralte, sehr wirkungsvolle
Technik, die schon vor über 100 Jahren in den USA weitverbreitet war.
Die Idee ist es, den oder die zu behandelnden Zähne mittels einer
Gummimanschette von der übrigen Mundhöhle zu isolieren.
Man hat dadurch viele Vorteile:
1. Man kann alle Füllungen unter absoluter Trockenheit
legen, wodurch die Qualität und die Haltbarkeit der Füllungen extrem
verbessert wird.
2. Der Kontrast ist wesentlich besser. Weiß auf blau ist viel besser zu sehen als weiß auf rosa.
3. Im Rahmen der Amalgamdiskussion kann mit dem Kofferdam gewährleistet
werden, dass während der Entfernung einer solchen Füllung alle Reste direkt
abgesaugt werden können und nichts in den Körper gelangt.
4. Instrumente, insbesondere solche zur Wurzelkanalbehandlung, können nicht mehr verschluckt oder was noch schlimmer wäre, eingeatmet werden.
5. Durch die Eigenspannung des Kofferdam wird der Mund von alleine aufgehalten. Muskulatur und
Kiefergelenk werden somit geschont.
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